Schadstoffrückstande auf Sporttextilien

Wie Du dein EMS Equipment zerstörst.

Materialschädigung durch Desinfektionsmittelrückständen von Hygiene- und Desinfektionsreinigern im Bereich des Ems-Trainings

 

Die Reinigung der EMS Westen gehört zu den täglichen Aufgaben eines jeden EMS Studios. Hier passieren jedoch jeden Tag ungewollte Fehler. Diese können auf kurze oder lange Sicht nachteilig für Studiobetreiber oder Kunden sein.

Fragwürdige und schadstoffhaltige Desinfektionsmittel der Wirkstoffgruppe “quartäre Ammoniumverbindungen“ stehen nicht nur im Verdacht die Gesundheit und Umwelt zu schädigen. Doch greifen sie auch die Oberflächenbeschaffenheit des zu desinfizierenden Materials an! Das Material deiner Trainingsgeräte…

EMS Westen Reinigung – Warum überhaupt?

Gerade in stark frequentierten Ems Studios ist eine verlässliche Hygieneprophylaxe unabdingbar. Zur Verhinderung von Schmierinfektionen und unangenehmen Gerüchen gehören Desinfektionsmittel zum Alltag. Die Entwicklung einer adäquaten Hygienestrategie zur Reduktion der Keimbelastung und Gewährleistung eines positiven Nutzererlebnisses steht hierbei im Vordergrund, denn sie bildet eine der Grundlagen langfristiger Kundenzufriedenheit.

Die Oberflächendesinfektion

Unter der Oberflächendesinfektion versteht man die „Inaktivierung“ oder das Abtöten von Mikroorganismen auf zuvor gereinigten (potentiell) kontaminierten Kontaktflächen. Hierbei soll sichergestellt werden, dass nach dem Desinfektionsvorgang der zu desinfizierenden Oberfläche keine Gesundheits- oder Produktschäden mehr auftreten können [1].
Um eine optimale Desinfektionswirkung zu erzielen, muss die zu desinfizierende Oberfläche – in unserem Fall EMS Textilien – neben einem geeigneten Material, vor allem eine intakte Oberfläche besitzen. Intakt bedeutet im Sinne der Oberflächenbeschaffenheit, dass sogenannte Rauheitsgipfel von 10 μm – also 0,001 mm (mit dem bloßem Auge nicht sichtbar) – bereits genug Fläche für Pathogene liefern, um bei einer Oberflächendesinfektion nicht erfasst zu werden [1]. Folglich können sich auf beschädigten und aufgerauten Materialien mehr Bakterien ansiedeln als auf unbeschädigten.

Das Problem mit dem Alkohol und Rückständen

Genau hier liegt das Problem gängiger Desinfektionsmittel: Selbst bei vermeintlich harmlosen Inhaltsstoffen wie Alkohol, kann davon ausgegangen werden, dass ohne eine entsprechende Nachbehandlung der Fläche eine Werkstoffschädigung eintritt. Alkohol als Desinfektionswirkstoff für Oberflächendesinfektionen sorgt für ein typisches „austrocknen“ der Oberflächen. Er zieht (ohne entsprechender Nachbehandlung) rückstandslos in die Flächen ein. Somit sind Schäden an der zu behandelnden Fläche vorprogrammiert. Bei verbreiteten alternativen Wirkstoffen kann aufgrund verbleibender Rückstände sogar von weitaus unangenehmeren und stärkeren Nebenwirkungen ausgegangen werden [2].

 

Materialschäden durch Desinfektionsmittel

Chemiekeulen

Schlimmer geht immer!

Eine Wirkstoffgruppe fällt bei der Reinigung von EMS-Westen jedoch besonders negativ auf. Sie besitzt neben dem Verdacht auf werkstoffschädigende Eigenschaften nachweislich toxische Eigenschaften für Mensch und Umwelt.

Quartäre Ammoniumverbindungen (kurz QAV) sind unter anderem als Wirkstoff in traditionellen, gängigen Desinfektionsmitteln enthalten – meist dann, wenns es sich nicht um ein Produkt auf Alkoholbasis handelt. Am weitesten verbreitet sind dabei besonders:

  • Benzalkoniumchlorid

  • Didecyldimethylammoniumchlorid

  • Dimethylbenzylammoniumchlorid

  • Triclosan

Bei den genannten Wirkstoffen handelt es sich um für den Menschen toxische und stark reizende Chemikalien, bei denen bereits eine geringe Konzentration ausreichen kann um Allergien und Hautreizungen (Kontaktdermatitis) hervorzurufen [2][3]. In unserem Artikel über Hautreizungen durch Schadstoffe in konventionellen Desinfektionsmitteln erfährst Du mehr darüber.

Aufgrund der Verwendung als Haupt- oder Zusatzwirkstoff in vielen Haushaltsreinigern und gängigen (professionellen und  industriellen) Desinfektionsmitteln gelangen die Wirkstoffe der QAV auf die Oberflächen der zu desinfizierenden Kontaktflächen. Bei Untersuchungen ließ sich eine vermehrte Konzentration von der Ansammlung Quartärer Ammoniumverbindungen in Riss- und Verschleißbereichen von Kunststoffoberflächen (Polymeren) finden [2].

Ein hausgemachtes Problem: Gekaufte Massenware.

Bei einem Blick in die heimischen Studios, oder den allgemein geläufigen Desinfektionsmitteln wird eines schnell klar:
Es ist offensichtlich weshalb sich besonders häufig desinfizierte Kontaktflächen in EMS Mikrostudios abnutzen und eine beschädigte Oberfläche zurückbleibt. Die regelmäßige Verwendung eben dieser „Chemiekeulen“ bei der EMS -Westen-Reinigung kann also einen direkten Einfluss auf Materialschäden und Hautirritationen haben. Sie belastet außerdem massiv die Umwelt [2][3].

 

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Unsere Produkte von brezeasy® sind speziell für die Ansprüche von Crossfit- und EMS-Studios entwickelt. Eine Produktlinie für alle hygienerelevanten Situationen die Dir als Studiobetreiber im täglichen Training begegnen!

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Quellen und weiterführende Literatur:            

[1] „Fragen und Antworten“ – Prozesshygiene; Dipl.-Biol. Regina Zschaler, Prof. Dr. med. vet. Walther Heesche; Behr‘ s GmbH; Auflage: 1., Auflage 2011 (31. August 2011)                      

[2] Untersuchungen von Dr. Herbert Feld (Geschäftsführer der OFG-Analytik GmbH):„Problematische Verbreitung von quartären Ammoniumverbindungen in Alltagsprodukten“; Veröffentlicht in Oberflächen POLYSURFACES Nr. 05/2016
Ressourcenlink (abgerufen am 05.07.2019): https://www.polymedia.ch/OP/Articles/view/306                                                                            

[3] Sachstand wissenschaftlicher Dienste des deutschen Bundestags: „Zur Frage gesundheitlicher Risiken durch quartäre Ammoniumverbindungen“ – Veröffentlicht 2019 Ressourcenlink (abgerufen am 05.07.2019): https://www.bundestag.de/resource/blob/592580/473fdcdad1d33001599e476fdea81898/WD-9-081-18-pdf-data.pdf


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